Die Ausbildung zum psychosozialen Berater

Mediziner und Sozialarbeiter berichten immer häufiger über die psychologischen Probleme, die mit immer komplexeren Lebenssituationen auf die Menschen zukommen. Viele brauchen Hilfe und diese kann ein psychosozialer Berater geben. Aber wie wird man ein solcher Berater?

Zum Beispiel, in dem man eine Ausbildung bei der Swiss Praevensana macht. Die Ausbildung dauert 425 Stunden die über 3 Jahre gestreckt werden und kann berufsbegleitend gemacht werden. Am Ende erlangt man ein Diplom, wenn man die Prüfung besteht, der Titel ist dann “dipl. Psychosozialer Berater SPA”.

Als psychosozialer Berater hat man es mit Menschen zu tun, die zwar psychisch gesund sind, aber sich gerade in belastenden Lebenssituationen befinden und keinen Ansprechpartner haben, der sie psychologisch unterstützen kann.

In der Ausbildung lernen die Studenten zunächst einmal die Grundlagen des Mentaltrainings, wie Motivationstraining, mentale Zielsetzung und wie man das für die Klienten umsetzt. Ein weiteres Modul beschäftigt sich mit Autogenem Training. Dieses ist vor allem wichtig, damit Klienten lernen, sich zu beruhigen und innerlich Stabilität zu bekommen.

Weil man als psychosozialer Berater meistens selbstständig ist und sich seine Klienten selbst suchen muss, bekommt man in der Ausbildung auch das notwendige betriebswirtschaftliche Wissen zumindest in Grundzügen vermittelt. Studenten lernen über Finanzplanung, wie man ein Verkaufsgespräch führt und wie man Marketing betreibt. Ein weiteres Modul gibt einen Überblick über das Schweizer Gesundheitssystem und die Gesundheitsförderung und wie in diesem der psychosoziale Berater eingefügt werden kann. Man lernt auch, wie man über dieses System Klienten findet.

In einem weiteren Block werden Grundlagen der Psychologie vermittelt. Hierbei geht es unter anderem um die Geschichte der Psychologie, die klinische Anamnese und Wahrnehmungspsychologie. Man lernt dann natürlich auch noch psychologische Techniken wie Problemanalyse, Entscheidungshilfen, Umgang mit Schlafstörungen und Ängsten.

Zwischen den Blocks gibt es immer wieder Examen, die in der Regel aus mündlichen und schriftlichen Prüfungen bestehen. Dei Ausbildung kann machen, wer über 20 Jahre alt ist und Matura oder einen Berufsabschluss hat.

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