Wie man sein Herz in Schwung bringt

Herzkreislauferkrankungen sind immer noch unter den Top 3 der Krankheiten, an denen die meisten Deutschen sterben. Man geht von bis zu 40 Prozent der Todesfälle aus. Dabei lassen sich einige der Erkrankungen durchaus verhindern. Die besten Massnahmen sind Gewichtsreduzierung, mässiger Alkoholkonsum und mit dem Rauchen aufhören. Aber das alleine bringt den Kreislauf noch nicht in Schwung. Was man braucht, ist eine Kombination aus Ausdauer und Intensivtraining.

Ausdauertraining

Gerade wer lange Zeit keinen Sport gemacht hat, sollte langsam anfangen. Am besten ist es mit Spaziergängen anzufangen, dann etwas schneller zu werden und ins Walking überzugehen. Wem Laufen Spass macht, der kann dann mit dem Joggen weitermachen. Alternativen sind Rad fahren und Schwimmen. Um die Ausdauer zu trainieren, sollte man mindestens 30 Minuten am Stück Sport betreiben, besser sind 60 und mehr Minuten. Wer ein Fitnessgerät benutzt, kann auch Cardiotraining machen: Hier werden verschiedene Schwierigkeitsgrade simuliert.

High Intensive Intervall Training

Wenn man ein wenig Ausdauer geschaffen hat, dann kann von seinem Herz auch etwas mehr fordern. Zum einen kann man das machen, wenn man beim Laufen oder Radeln versucht so schnell wie möglich bergauf zu kommen. Wichtig ist dass immer nur in kurzen Abständen zu machen und dann kurz den Puls wieder herunterkommen zu lassen.

Beim so genannten High Intensive Intervall Training versucht man 30-40 Sekunden lang Übungen wie Liegestützen und Squads so schnell wie möglich zu machen, dann kurz auszuruhen und dann die nächste Übung zu machen. Ein solches Training dauert 10 bis 20 Minuten, man sollte es aber jeden Tag machen.

Studien haben gezeigt, dass man auch mit solchen hochintensiven Training seinen Körper fit halten kann. Das Herz wird dabei an seine Leistungsgrenze geführt, was aber den Muskel stärkt. Eine Kombination aus Ausdauertraining und zeitweiter Beanspruchung (man kann übrigens auch Gewichtheben ausprobieren) ist der beste Weg, um sich vor Krankheiten des Herzkreislaufsystems zu schützen.

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